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Die kleine 14-jährige Tänzerin von Edgar Degas, lizensiertes und limitiertes Museumsreplikat, Bronze

ab 1.980,00 € *

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  • 101400
  • SkulpturH.30,2 x B.10 x T.10 cm / Holzsockel H.2,8 x B.16,5 x 16,5 cm
Die kleine vierzehnjährige Tänzerin von Edgar Degas. Originalgetreues, lizensiertes und... mehr
Produktinformationen "Die kleine 14-jährige Tänzerin von Edgar Degas, lizensiertes und limitiertes Museumsreplikat, Bronze"

Die kleine vierzehnjährige Tänzerin von Edgar Degas.
Originalgetreues, lizensiertes und limitiertes Museumsreplikat, aus Bronze mit Rock und Haarschleife aus Textielien.  Auf Holzsockel. Gegossen in einer der renomiertesten Bronze-Kunst-Gießerei Deutschlands.

Museumsreproduktionen wie die kleine Tänzerin sind keine Massenartikel.
Diese historischen, Objekte der Bildenden Kunst werden individuell nach Auftrag in einer auf Kunstguss spezialisierten Bronzegießereien in Deutschland, in Handarbeit gegossen. Aus diesem Grund müssen Sie mit etwas längeren Lieferzeiten von ca. 6 bis10 Wochen rechnen. Rufen Sie uns an wir beraten Sie gerne.

Edgar Degas (wozu er seinen Namen später ‚verbürgerlichte‘) wurde am 19. Juli 1834 als erstes... mehr

Künstler Edgar DegasEdgar Degas (wozu er seinen Namen später ‚verbürgerlichte‘) wurde am 19. Juli 1834 als erstes der fünf Kinder von Auguste de Gas und dessen Frau Célestine Musson in Paris geboren. Degas wuchs in einem großbürgerlichen, den Künsten aufgeschlossenen Umfeld auf. Nach dem Besuch des Collége begann er auf Wunsch des Vaters ein Jura-Studium, das er jedoch schon bald wieder aufgab, um die Künstlerlaufbahn einzuschlagen. Der Vater unterstützte ihn dabei unter anderem, indem er ihm Collège Louis-Le-Grand ein geeignetes Atelier zur Verfügung stellte. Ab 1853 nahm Degas Unterricht bei dem Ingres-Schüler Louis Lamothe. 1855 besuchte er für kurze Zeit die École des Beax-Arts Danach zog er es vor, seine künstlerische Ausbildung auf eigene Faust weiterzuführen. In den Pariser Museen zeichnete er nach antiken Reliefs sowie nach den Vorlagen alter Meister. 1856 brach Degas zu der für bildende Künstler damals üblichen Studienreise nach Italien auf. Im April 1859 kehrte Degas nach Paris zurück. Er hielt nun seine Studienzeit für abgeschlossen und sich selbst für fähig, anspruchsvollere Projekte zu meistern. Bis 1865 schuf er fünf Historiengemälde; eins davon, die Mittelache Kriegszene, aus, wo es bei Publikum und Kritik wenig Resonanz fand. Dies sowie die Zweifel, die ihm zuvor schon am Wert der Historienmalerei gekommen waren, veranlassten ihn, sich fortan ganz auf Themen des zeitgenössischen Pariser Lebens zu konzentrieren. Hilfreich war ihm dabei der erfahrenere Kollege Édourd Manet, den er bereits Jahre zuvor beim gemeinsamen Kopieren im Louvre kennengelernt hatte. Darüber hinaus kam er in Kontakt mit weiteren modernen Künstlern und Schriftstellern wie Paul Cézanne, Pierre-Auguste Renoir und Èmile Zola. Von Bedeutung für seine weitere künstlerische Entwicklung wurde vor allem die Bekanntschaft mit dem Schriftsteller und Kunstkritiker Edmond Duranty. Von 1866 bis 1870 stellte er weiterhin alljährlich im Salon aus. 1872/73 reiste der Maler nach New Orleans, wo seine zahlreichen Verwandten mütterlicherseits lebten. Im nächsten Jahr starb der Vater. 1874 organisierte Degas gemeinsam mit einer Gruppe fortschrittlicher Künstler die erste einer Reihe von Ausstellungen, die später als ‚Impressionisten-Ausstellungen‘ bekannt werden sollten. Sie wurden in der Absicht ins Leben gerufen, das Ausstellungs-Monopol des etablierten ‚Salon‘ zu brechen. Degas nahm mit einer Ausnahme an allen acht Ausstellungen, die bis 1886 stattfanden, teil. Dabei machte er sich um die Vorbereitung und Organisation verdient, verursachte aber andererseits mit seiner Kompromisslosigkeit und seinem mangelnden Verständnis für die Belange der übrigen Teilnehmer vielerlei Spannungen und Streitereien. In den 1890er Jahren entwickelte sich Degas zu einem begeisterten Fotografen; vorzugsweise porträtierte er Menschen aus seinem Umfeld. Die Ergebnisse stellte er 1895 aus. Degas blieb unverheiratet. Über Beziehungen zu Frauen ist nichts bekannt, was den Zeitgenossen zu mancherlei Gerüchten Anlass gab. In seinen späteren Jahren bewirkte seine oft schroffe und boshafte Art, verbunden mit eigener Empfindlichkeit, dass sich Bekannte von ihm abwandten. Degas war ein heftiger Antisemit. In der Dreyfus-Affäre, die ab 1894 die Nation polarisierte, nahm er Partei gegen den beschuldigten jüdischen Offizier, was ihn viele Freundschaften kostete, darunter die zu dem Malerkollegen Camille Pissaro. Auch veranlassten ihn die Geschehnisse um die Affäre, mit besonders engen Freunden, einer Familie jüdischer Herkunft, zu brechen. Die Sehkraft des Malers ließ mit den Jahren immer mehr nach. Deshalb war er um 1892 gezwungen, die Ölmalerei einzustellen. Gegen 1908 fertigte Degas seine letzten Pastelle und Zeichnungen an, beschäftigte sich jedoch noch einige Zeit mit Skulpturen. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er, vereinsamt und fast blind, in der Obhut einer Nichte. Edgar Degas starb am 27. September 1917 an einer Gehirnblutung.

Der Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik. Von einem... mehr

BronzegussDer Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik.

Von einem durch Künstlerhand gestalteten Modell oder einer Museumsvorlage wird von Formenbauern in verschiedenen Arbeitsgängen eine Silikonform hergestell.
Aus dieser originalgetreuen Negativform wird dann für jeden einzelnen Bronzeguss durch das Ausgießen mit flüssigem Wachs ein hohles, dünnwandiges Wachsmodell gefertigt.

Dieses Wachsmodell wird im nächsten Arbeitsgang - nach dem Gusskanäle, ebenfalls aus Wachs-, angefügt worden sind, mit Formkeramik ummantelt.
Anschließend wird das nun eingeformte Wachsmodell durch vorsichtiges, langsames Erhitzen in speziellen Trockenöfen bei ca. 700° C ausgeschmolzen und geht somit verloren ( Man nennt dieses Verfahren auch das Verfahren des verlorenen Modells oder Wachsausschmelzverfahren).

In dem so entstandenem Hohlraum wird dann ca. 1250° heiße Bronze gegossen. Nach Erkalten der Bronze wird der Keramikmantel abgeschlagen. Nach dem Entfernen der Keramik wird der Rohling gereinigt und die Gußkanäle abgetrennt. Anschließend wird er von Ziseleuren mit zum Teil sehr feinen Werkzeugen, Fräsen und Punzen, nachgearbeitet.

Der letzte Hauptbearbeitungsschritt ist das Patinieren. Eine oft nach alten, überlieferten Haus-Rezepturen hergestellte Patinalösung wird in Tauchbädern, per Pinsel oder Sprühen aufgetragen. Die Patina verleiht dem Kunstwerk dann seine individuelle Grundstimmung und trägt wesentlich zum Ausdruck des Objektes bei.

Die kleine vierzehnjährige Tänzerin von Edgar Degas. Marie van Goethem, stand Degas für die... mehr

Die kleine vierzehnjährige Tänzerin von Edgar Degas.
Marie van Goethem, stand Degas für die "Vierzehnjährige Tänzerin" Modell. Sie war kein schönes Mädchen, zeigte aber eine besondere Ausstrahlung und verstand es, die Aufmersamkeit auf sich ziehen. Als Liebhaber des Balletts und häufiger Besucher der Opera National de Paris lernte Degas das Mädchen kennen. Vieles von ihrer Ausstrahlung floß in die Figur der Vierzehnjährigen Tänzerin ein.

Viele Skizzen entstanden in dieser Phase und dienten als Vorlage für zahlreiche Modelle, die er in seinem Studio anfertigte.
Um den gewünschten Ausdruck zu erzielen, der genau seinen Vorstellungen entsprach, fertigte er, in seiner perfektionistischen Art, zuletzt eine dreidimensionale Studie in Wachs an. Nach der Fertigstellung setzte er noch einige Korrekturen um, indem er den Kopf etwas nach hinten beugte damit der Ausdruck noch provokanter wurde. Zudem bewegte er die Arme und Hände weiter nach hinten um die gedehnte, gespannte Pose noch zu verstärken. Kleine erkennbare Risse an den entsprechenden Stellen (z.B. am oberen linken Arm) zeugen auch bei den späteren Bronzegüssen von diesen Korrekturen.

Die Vierzehnjährige Tänzerin wurde von Degas 1881 auf der sechsten Impressionistenausstellung ausgestellt. Die mit einem echten Röckchen und Tanzschuhen aus Stoff, einem leinenen Mieder, einem Haarband aus Satin und Rosshaaren ausgestattete Wachsfigur mit realistischen Gesichtszügen stand außerhalb der etablierten Bildhauerkunst des 19. Jahrhunderts. Sie wurde von Kritikern unterschiedlich beurteilt. Während die einen ihre „schreckliche Wirklichkeit“ verurteilten, sie als „häßlich“ oder „kümmerlich“ empfanden, sahen andere darin eine zukunftsweisende Auffassung von Skulptur. Tatsache ist, daß Degas die Traditionen der Bildhauerkunst mit dieser Skulptur umgestoßen hat.

Nach seinem Tod wurde die Original-Wachsfigur in sehr schlechtem Zustand in seinem Studio vorgefunden.
Durch Adrien A.Hébrand, Paris, entstanden aus dem Nachlaß über 30 Bronzegüsse die heute weltweit in verschiedenen Museen zu bewundern sind. Die originale Wachsfigur steht heute in Washington, in der National Gallery of Art.

PRESSEMITTEILUNG:
Rekordpreis für Bronzestatue von Edgar Degas  04.02.2009 (DiePresse.com)
Für knapp 15 Millionen Euro wurde bei Sotheby's die Skulptur einer jungen Tänzerin versteigert. Die Darstellung sorgte unter Zeitgenossen für Aufregung. Eine kleine Tänzerin trotzt dem Kunstmarkt: Die Skulptur "La Petite Danseuse de Quatorze Ans" (Die kleine 14-jährige Tänzerin) des französischen Malers und Bildhauers Edgar Degas ist am Dienstag in London für 13,2 Millionen Pfund, versteigert worden.

In der Kunst steht der Begriff Reproduktion für die Wiederholung eines Kunstwerkes das in einer Urform oder als Model vorliegt. Reproduziert in originaler Technik oder in modernen Verfahren wie das Gießen.
Im Unterschied zu einem Replikat. Eine, durch eine fremde Hand, gefertigte Nachbildung. Nachmodelliert nach einem Original beziehungsweise nach einem Vorbild.

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