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Die Windfrau von Eckhard Wähning, limitierte Bronze-Skulptur

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Sockelvarianten:

  • 20140
  • 32,00 kg
  • Skulptur H.56 cm x B.40 x T.40 cm
  • Auflage 99 Exemplare
Gegossen im Wachsausschmelzverfahren per Hand patiniert. Auflage 99 Exemplare. Skulptur H.56 cm... mehr
Die Windfrau von Eckhard Wähning, limitierte Bronze-Skulptur

Gegossen im Wachsausschmelzverfahren per Hand patiniert. Auflage 99 Exemplare. Skulptur H.56 cm x B.40 x T.40 cm.

In meinen Haaren spielte der Wind. Er trug der Sehnsucht leichte Flügel. Ich staunte wie ein kleines Kind, Ob seiner freigelassnen Zügel.
Ich wollt auf seinem Rücken reiten.Wollt fliehen vor der Erde Müh’.Auf weiten Reisen ihn begleiten. Am Abend spät, am Morgen früh. Er zeigte mir das Himmelsblau.
Die Grenzen ich verloren hätt’.In einem Tag, vom Kind zur Frau. Für vieles ist es nun zu spät. Heut steh ich auf dem Rand der Klippen.
Der Wind an meiner Seele reißt. Salz brennt wie Feuer auf den Lippen. Was mir die Zukunft noch verheißt?
Als Kind hab ich dem Wind vertraut. Er war der Bruder meiner Seele. Träume hab’ ich auf Sandgebaut. Verstand kommt mir jetzt in die Quere.
Unschuld verliert man mit den Jahren. Den Glauben erst viel später dann. Noch immer spielt der Wind mit meinen Haaren. Den ich noch immer fühlen kann.
Margot S. Baumann (*1964)

 

Eckhard Wähning Freischaffender Künstler, Skulpteur Geboren 1956. Studium an der FH Münster... mehr

Künstler Eckhard WähningEckhard Wähning
Freischaffender Künstler, Skulpteur

Geboren 1956. Studium an der FH Münster mit Abschluss als Dipl. Designer.
Als Designer war er viele Jahre in der freien Wirtschaft tätig.
Im Management, Grafik- Produktdesign und Fotografie. Er erhielt mehrere
Designauszeichnungen. Haus Industrieform Essen, Design Zentrum NRW
sowie den Busse Longlife Design Award für seine „kitcase“ Kofferküche.
Mittlerweile ein Designklassiker der seit über 30 Jahren fast unverändert
hergestellt wird. Möbel von ihm fanden ihren Platz in Ausstellungen
wie im Vitra Designmuseum und der Bergischen Universität Wuppertal Institut für Kunst- und Designgeschichte.
1995 Gründete er “H&G“ Die Haus und Garten Galerie. Seit 2010 arbeite er als freischaffender Künstler, Skulpteur.

Als Skulpteur möchte er das Gesehene, die Natur, seine Umwelt nicht kopieren, sondern umsetzen, neu darstellen.
Manchmal sehnsüchtig, verträumt wie bei der “Frau im Wind” oder mit einer kleinen Priese Humor wie bei den “Friends”.
Seine Vögel modellierte er skizzenhaft, nicht als Vollskulptur, sondern als ein Spiel zwischen Bewegungen und Akzenten,
leerem Raum und der Bronze. Seine Themen reichen von der griechischen Mythologie wie die “Daphne” oder der “Ikarus”,
bis zu den verspielten EckiFanten.
“Das Leben ist zu spannend, zu abwechslungsreich, zu kurz, um sich auf einen Stil, oder auf ein Thema festzulegen”. Aus diesem Hintergrund
greift er gerne immer wieder Neues auf und spiele mit Themen und Formen.


Der Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik. Von einem... mehr

Der Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik.

Von einem durch Künstlerhand gestalteten Modell oder einer Museumsvorlage wird von Formenbauern in verschiedenen Arbeitsgängen eine Silikonform hergestell.
Aus dieser originalgetreuen Negativform wird dann für jeden einzelnen Bronzeguss durch das Ausgießen mit flüssigem Wachs ein hohles, dünnwandiges Wachsmodell gefertigt.

Dieses Wachsmodell wird im nächsten Arbeitsgang - nach dem Gusskanäle, ebenfalls aus Wachs-, angefügt worden sind, mit Formkeramik ummantelt.
Anschließend wird das nun eingeformte Wachsmodell durch vorsichtiges, langsames Erhitzen in speziellen Trockenöfen bei ca. 700° C ausgeschmolzen und geht somit verloren ( Man nennt dieses Verfahren auch das Verfahren des verlorenen Modells oder Wachsausschmelzverfahren).

In dem so entstandenem Hohlraum wird dann ca. 1250° heiße Bronze gegossen. Nach Erkalten der Bronze wird der Keramikmantel abgeschlagen. Nach dem Entfernen der Keramik wird der Rohling gereinigt und die Gußkanäle abgetrennt. Anschließend wird er von Ziseleuren mit zum Teil sehr feinen Werkzeugen, Fräsen und Punzen, nachgearbeitet.

Der letzte Hauptbearbeitungsschritt ist das Patinieren. Eine oft nach alten, überlieferten Haus-Rezepturen hergestellte Patinalösung wird in Tauchbädern, per Pinsel oder Sprühen aufgetragen. Die Patina verleiht dem Kunstwerk dann seine individuelle Grundstimmung und trägt wesentlich zum Ausdruck des Objektes bei.

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