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Die Daphne, Bronze-Skulptur von E. Wähning.

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Sockelvarianten:

  • 20190
  • 50,00 kg
  • Skulptur H.91 x B.62 x T.35 cm
  • Unikat
jede Daphne ist ein Unikat. Bei jedem Guss geht die Aststruktur verloren und muss für jede... mehr
Die Daphne, Bronze-Skulptur von E. Wähning.

jede Daphne ist ein Unikat.

Bei jedem Guss geht die Aststruktur verloren und muss für jede neue Daphne wieder neu ausgesucht und angesetzt werden. Aus diesem Grund ist jede Daphne eine Unikat. Keine Daphne sieht aus wie die Andere und hat nicht die gleichen Maße. Wie bei den Bäumen bildet jeder Baum mit seinen Äst sein eigens, unverwechselbares Bild. Gegossen im traditionellen Wachsausschmelzverfahren. Per Hand ziseliert, patiniert und signiert. Maße der Skulptur ca.  H.91 x B.62 x T.35 cm.

Die Geschichte der Daphne findet Ihren Ursprung in der griechischen Mythologie, in Erzählungen des römischen Dichters Ovid.
Nachdem Apollo den Liebesgott Eros als schlechten Schützen verspottet hatte, rächte sich dieser.
Eros schoss einen Liebespfeil mit goldenere Spitze auf Apollo und einen mit bleiener Spitze auf Daphne, einer Priesterin der Mutter Erde.
Darauf verliebte sich Apollo unsterblich in Daphne, während diese, von dem gegenteilig wirkenden Liebespfeil getroffen für jene Liebe unempfänglich wurde.
Erschöpft von den Nachstellungen Apollos floh Sie zu Ihrem Vater Peneios, einem Flussgott, und bat Ihn ihre, den Apollo doch so reizende Gestalt zu verwandeln. Daraufhin erstarrten ihre Glieder und sie verwandelte sich in einen Baum.

 

Eckhard Wähning Freischaffender Künstler, Skulpteur Geboren 1956. Studium an der FH Münster... mehr

Künstler Eckhard WähningEckhard Wähning
Freischaffender Künstler, Skulpteur

Geboren 1956. Studium an der FH Münster mit Abschluss als Dipl. Designer.
Als Designer war er viele Jahre in der freien Wirtschaft tätig.
Im Management, Grafik- Produktdesign und Fotografie. Er erhielt mehrere
Designauszeichnungen. Haus Industrieform Essen, Design Zentrum NRW
sowie den Busse Longlife Design Award für seine „kitcase“ Kofferküche.
Mittlerweile ein Designklassiker der seit über 30 Jahren fast unverändert
hergestellt wird. Möbel von ihm fanden ihren Platz in Ausstellungen
wie im Vitra Designmuseum und der Bergischen Universität Wuppertal Institut für Kunst- und Designgeschichte.
1995 Gründete er “H&G“ Die Haus und Garten Galerie. Seit 2010 arbeite er als freischaffender Künstler, Skulpteur.

Als Skulpteur möchte er das Gesehene, die Natur, seine Umwelt nicht kopieren, sondern umsetzen, neu darstellen.
Manchmal sehnsüchtig, verträumt wie bei der “Frau im Wind” oder mit einer kleinen Priese Humor wie bei den “Friends”.
Seine Vögel modellierte er skizzenhaft, nicht als Vollskulptur, sondern als ein Spiel zwischen Bewegungen und Akzenten,
leerem Raum und der Bronze. Seine Themen reichen von der griechischen Mythologie wie die “Daphne” oder der “Ikarus”,
bis zu den verspielten EckiFanten.
“Das Leben ist zu spannend, zu abwechslungsreich, zu kurz, um sich auf einen Stil, oder auf ein Thema festzulegen”. Aus diesem Hintergrund
greift er gerne immer wieder Neues auf und spiele mit Themen und Formen.


Der Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik. Von einem... mehr

BronzegussDer Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik.

Von einem durch Künstlerhand gestalteten Modell oder einer Museumsvorlage wird von Formenbauern in verschiedenen Arbeitsgängen eine Silikonform hergestell.
Aus dieser originalgetreuen Negativform wird dann für jeden einzelnen Bronzeguss durch das Ausgießen mit flüssigem Wachs ein hohles, dünnwandiges Wachsmodell gefertigt.

Dieses Wachsmodell wird im nächsten Arbeitsgang - nach dem Gusskanäle, ebenfalls aus Wachs-, angefügt worden sind, mit Formkeramik ummantelt.
Anschließend wird das nun eingeformte Wachsmodell durch vorsichtiges, langsames Erhitzen in speziellen Trockenöfen bei ca. 700° C ausgeschmolzen und geht somit verloren ( Man nennt dieses Verfahren auch das Verfahren des verlorenen Modells oder Wachsausschmelzverfahren).

In dem so entstandenem Hohlraum wird dann ca. 1250° heiße Bronze gegossen. Nach Erkalten der Bronze wird der Keramikmantel abgeschlagen. Nach dem Entfernen der Keramik wird der Rohling gereinigt und die Gußkanäle abgetrennt. Anschließend wird er von Ziseleuren mit zum Teil sehr feinen Werkzeugen, Fräsen und Punzen, nachgearbeitet.

Der letzte Hauptbearbeitungsschritt ist das Patinieren. Eine oft nach alten, überlieferten Haus-Rezepturen hergestellte Patinalösung wird in Tauchbädern, per Pinsel oder Sprühen aufgetragen. Die Patina verleiht dem Kunstwerk dann seine individuelle Grundstimmung und trägt wesentlich zum Ausdruck des Objektes bei.

Zahlreiche Künstler ließen sich durch diese Erzählungen inspirieren. Besondere Berühmtheit... mehr

Zahlreiche Künstler ließen sich durch diese Erzählungen inspirieren.
Besondere Berühmtheit erlangte die Marmorgruppe der italienischen Bildhauer Gianlorenzo Bernini und Giuliano Finelli, Apollo und Daphne die sie zwischen 1622-1625 in Zusammenarbeit schufen.
Das Original steht heute in der Galleria Borghese in Rom.

Schon lange faszinierte mich die Darstellung des Themas. Im Besonderen der Augenblick der Verwandlung der Daphne, die Methamorphose.

Schlank windet, wie Erlösung suchend, der sich zum Baum verwandelnde Körper empor. Die Füße verwurzeln, suchen Halt im Erdreich und die Arme werden zu Zweigen die dem Himmel hoffend entgegenwachsen.

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