Skulpturen Galerie seit 1995
Atelier und Ausstellung - Wir freuen uns auf Ihren Besuch
E-Mail: info@hug-galerie.de
Persönlicher Telefonservice +49 (0) 2572 952724
 
Eos Windhund stehend Englischer Bleiguss

Stehender Windhund Eos von John Francis, Englischer Bleiguss.

3.351,00 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Lieferzeit 6-10 Wochen

  • 109020
  • 90,00 kg
  • H.87 x L.92 x T.25 cm
Stehender Windhund Eos war der Lieblingshund der Königin Viktoria. Der Bildhauer John Francis... mehr
Stehender Windhund Eos von John Francis, Englischer Bleiguss.

Stehender Windhund
Eos war der Lieblingshund der Königin Viktoria. Der Bildhauer John Francis (1780-1861) schuf nach Ihm eine Bronzeplastik, die in der Royl Academy 1848 ausgestellt wurde. Zu sehen im Osborne House auf der Isle of Wight und Haus Windsor. Historischer Englischer Bleikunstguss. Gew. ca.90 kg.

 

John Francis 1780-1861. Francis ist am 3.9.1780 in Lincolnshire geboren, aufgewachsen und... mehr

John Francis 1780-1861.
Francis ist am 3.9.1780 in Lincolnshire geboren, aufgewachsen und erzogen wurde er um Farmer zu werden, doch sein Talent für die Bildhauerei hat seine Freunde dazu gebracht in zu Überzeugen seinen Job zu wechseln. So zog er nach Thornham in Northfok wo er sich mich seiner Frau Mary Evetts niederlies (Tochter eines Müllers). Im Jahre 1810 zog er nach London um dort erst unter Samuel Joseph und dann unter Francis Chantrey zu lernen. In 1815 wurde der bekannte Landwirt Thomas Coke auf ihn Aufmerksam (der später Lord von Leicester wurde), welcher Francis einigen seiner Freunde vorstellte von denen einige später seine Gönner wurden. Nichts destotrotz hatte er Probleme sich zu etablieren und kehrte häufig zu seinem Hof zurück um sich sein Lebensunterhalt zu verdienen. Der Drehpunkt zu seinem Erflog geschah durch royal Gönners. Der Duke von Sussex wurde auf ihn aufmerksam und Beauftragte ihn damit kleine Büsten im Kabinettformat von seiner gesamten Familie und einigen seiner nahestehenden Politikern zu Erstellen.  Darüber hinaus wurde er der Lieblingskünstler von William IV, der Queen Victoria und Prince Albert.  Francis stellte regelmäßig in der Royal Akademie in den Jahren 1820-57 aus. Den Großteil seiner Ausstellung waren portraitierte Büsten, meistens aus Marmor. Darüber hinaus stellte er Statuen in Menschen- und Kabinettsgrößen aus. Für seine erste Ausstellung in der Royal Akademie Jahre 1820 präsentierte er die Büste von Thomas William Coke, und Captain Sir. W. Bolton, R.N. Zwei Jahre später (1822) stellte er die Büste von Horatia Nelson in der Royal Akademie aus. In 1844 erstellte er eine Büste von Albert, Prince Consort im Auftrag von Queen Victoria; nachdem er einige Jahre zuvor ein Büste für die Queen erstellte, die an den Reform Club ging. Kurz darauf erstellet er ein Modell vom "Eos" dem lieblings-Windhund des Prinzens, welches 2 mal in Bronze gegossen wurde, einmal für das Grab des Hundes und für das Osbornes House auf der Isle of Wight. Francis starb am 30.8.1861. Er wurde auf dem Highgate Friedhof in London begraben. Seine Schüler waren: Joseph Durham, Matthew Noble und Thomas Thornycroft, welcher auch seine Tochter Mary zur Frau nahm. Mary wurde eine erfolgreiche Bildhauerin und seine seiner anderen Töchter – Georgina wurde Bildhauerlehrling in 1851.

Englischer Blei-Kunstguss Bleiguss hat in England seit dem Barock, für den Guss großformatiger... mehr

Englischer Blei-Kunstguss
Bleiguss hat in England seit dem Barock, für den Guss großformatiger Werke von Garten und Brunnenfiguren, Tradition.

Gartenplaner und Architekten wie Vita Sackville-West und Gertrude Jekyll schätzten die samtigmatte anthrazitfarbene Patina die sich harmonisch in das natürliche Umfeld des Gartens einfügt. So sind noch heute Figuren, Vasen oder Pflangefäße aus Bleiguss ein fester Bestandteil der Englischen Gartengestaltung. Man findet sie in fast allen Englischen, historisch oder modern gestalteten Gärten.

Blei schmilzt bei einer Temperatur von 327°C und wird bei etwas unter 400°C vergossen. Erst ab Temperaturen von weit über 500°C entstehen Dämpfe, deren Einatmen gesundheitsschädlich ist. Aus diesem Grunde wurde die Verbrennung von verbleitem Benzin (bei über 1000°C) vernünftiger weise unterbunden.

Gartenobjekte aus Blei sind sowohl in ihrem Verarbeitungsprozess, als auch in ihrem festen Endzustand für Menschen, Tiere und Garten völlig unbedenklich.

Gartenobjekte aus Blei bedürfen keinerlei Pflege und können so jahrzehntelang im Freien bleiben, ohne daß sie durch Witterungsverhältnisse beeinträchtigt werden. Im Gegenteil, sie nehmen erst im Laufe der Jahre ihre unverwechselbare Patina an.

"Ohne Zweifel gibt es kein geeigneteres Material für Gartenskulpturn und Gartenornamte als Blei!"  Getrude Jekyll
Gertde Jekll gehörte zur Gruppe der berühmten englischen Gartengestalter des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die als "arts and crafts gardeners" bezeichnet wurden.

Zuletzt angesehen
H&G Katalog

H&G Jahreskatalog