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Ikarus-Bronze-Skulptur

Ikarus der Absprung, limitierte Bronze-Skulptur von E. Wähning.

ab 2.675,00 € *

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Sockelvarianten:

  • 20250
  • Skulptur H.69 x B.64 x T.26 cm
  • Auflage 49 Exemplare
Ikarus der Absprung limitierte Bronze-Skulptur von E. Wähning. Gegossen im traditionellen... mehr
Produktinformationen "Ikarus der Absprung, limitierte Bronze-Skulptur von E. Wähning."

Ikarus der Absprung
limitierte Bronze-Skulptur von E. Wähning. Gegossen im traditionellen Wachsausschmelzverfahren.

Wem jeder Sprung, auch der kühnste, geglückt, Der fühlt sich dem Gesetz entrückt, Er ist heraus aus dem Alltagstrott, Fliegen will er, er ist ein Gott; Er fällt dem Sonnengespann in die Zügel, - Da schmelzen dem Ikarus die Flügel, Er flog zu hoch, er stürzt, er fällt, Ein neu Spektakelstück hat die Welt, Eben noch zu Himmel getragen ... Apollo, zürnend, hat ihn erschlagen. Theodor Fontane

Eckhard Wähning 1956, studierte an der FH in Münster. Als Dipl. Designer war er erst viele... mehr

Künstler Eckhard WähningEckhard Wähning 1956, studierte an der FH in Münster.
Als Dipl. Designer war er erst viele Jahre in der freien Wirtschaft als Designer, Fotograf und Produktmanager tätig.
Für die Entwicklungen von Kleinküchen erhielt er mehrere Designauszeichnungen. Sein Kofferküche „kitcase“ mitlerweile ein Designklassiker ist in Museen wie z.B. der Designsammlung der Bergischen Universität Wuppertal und im Vitra Design Museums zu sehen.
Seit 2010 arbeitet er hauptberuflich als Galerist und freischaffender Bildhauer.

Eckhard Wähning gehört zu den Künstlern die Ihre Bronze-Skulpturen im letzten Arbeitsschritt selber patinieren. "Denn erst die Patina verleiht dem Kunstwerk seine individuelle Grundstimmung und trägt wesentlich zum Ausdruck des Objektes bei."

Der Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik. Von einem... mehr

BronzegussDer Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik.

Von einem durch Künstlerhand gestalteten Modell oder einer Museumsvorlage wird von Formenbauern in verschiedenen Arbeitsgängen eine Silikonform hergestell.
Aus dieser originalgetreuen Negativform wird dann für jeden einzelnen Bronzeguss durch das Ausgießen mit flüssigem Wachs ein hohles, dünnwandiges Wachsmodell gefertigt.

Dieses Wachsmodell wird im nächsten Arbeitsgang - nach dem Gusskanäle, ebenfalls aus Wachs-, angefügt worden sind, mit Formkeramik ummantelt.
Anschließend wird das nun eingeformte Wachsmodell durch vorsichtiges, langsames Erhitzen in speziellen Trockenöfen bei ca. 700° C ausgeschmolzen und geht somit verloren ( Man nennt dieses Verfahren auch das Verfahren des verlorenen Modells oder Wachsausschmelzverfahren).

In dem so entstandenem Hohlraum wird dann ca. 1250° heiße Bronze gegossen. Nach Erkalten der Bronze wird der Keramikmantel abgeschlagen. Nach dem Entfernen der Keramik wird der Rohling gereinigt und die Gußkanäle abgetrennt. Anschließend wird er von Ziseleuren mit zum Teil sehr feinen Werkzeugen, Fräsen und Punzen, nachgearbeitet.

Der letzte Hauptbearbeitungsschritt ist das Patinieren. Eine oft nach alten, überlieferten Haus-Rezepturen hergestellte Patinalösung wird in Tauchbädern, per Pinsel oder Sprühen aufgetragen. Die Patina verleiht dem Kunstwerk dann seine individuelle Grundstimmung und trägt wesentlich zum Ausdruck des Objektes bei.

Die griechische Sage von Dädalus und Ikarus findet sich ebenfalls, wie die Geschichte der... mehr

Die griechische Sage von Dädalus und Ikarus findet sich ebenfalls, wie die Geschichte der Daphne, in den den Erzählungen des römischen Dichters Ovid.
Ikarus und Dädalus wurden von König Minos im Labyrinth des Minotaurus auf Kreta gefangen gehalten. Da Minos die Seefahrt und das Land kontrollierte, erfand Dädalus Flügel für sich und seinen Sohn. Vor dem Start schärfte er Ikarus ein, nicht zu hoch und nicht zu tief zu fliegen, da sonst die Hitze der Sonne beziehungsweise die Feuchte des Meeres zum Absturz führen würde. Zuerst ging alles gut, aber dann wurde Ikarus übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, woraufhin sich die Federn lösten und er ins Meer stürzte. Der verzweifelte Dädalus benannte die Insel, auf der er seinen Sohn beigesetzt hatte, zur Erinnerung an sein Kind Ikara.

Der Ikarus-Mythos wird im Allgemeinen so gedeutet, dass der Absturz und Tod des Übermütigen die Strafe der Götter für seinen unverschämten Griff nach der Sonne ist. Dädalus gilt heute als Ahnherr aller Techniker und Bildhauer (er soll auch die ersten großen Statuen geschaffen haben), während Ikarus immer wieder gerne als schlechtes Beispiel dafür hergenommen wird, wozu jugendlicher Leichtsinn doch führen kann.

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