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Die Meerjungfrau limitierte Bronze-Skulptur von E Wähning

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  • 20265
  • 1,00 kg
  • Maße Skulptur: H.29 x B.15 x T.15 cm
  • Auflage 199 Exemplare
Die kleine Meerjungfrau Limitierte Bronze-Skulptur von Eckhard Wähning. Gegossen im... mehr
Produktinformationen "Die Meerjungfrau limitierte Bronze-Skulptur von E Wähning"

Die kleine Meerjungfrau

Limitierte Bronze-Skulptur von Eckhard Wähning. Gegossen im traditionellen Wachsausschmelzverfahren. Maße: H.29 x B.15 x T.15 cm.

Eckhard Wähning 1956, studierte an der FH in Münster. Als Dipl. Designer war er erst viele... mehr

Künstler Eckhard WähningEckhard Wähning 1956, studierte an der FH in Münster.
Als Dipl. Designer war er erst viele Jahre in der freien Wirtschaft als Designer, Fotograf und Produktmanager tätig.
Für die Entwicklungen von Kleinküchen erhielt er mehrere Designauszeichnungen. Sein Kofferküche „kitcase“ mitlerweile ein Designklassiker ist in Museen wie z.B. der Designsammlung der Bergischen Universität Wuppertal und im Vitra Design Museums zu sehen.
Seit 2010 arbeitet er hauptberuflich als Galerist und freischaffender Bildhauer.

Eckhard Wähning gehört zu den Künstlern die Ihre Bronze-Skulpturen im letzten Arbeitsschritt selber patinieren. "Denn erst die Patina verleiht dem Kunstwerk seine individuelle Grundstimmung und trägt wesentlich zum Ausdruck des Objektes bei."

Der Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik. Von einem... mehr

BronzegussDer Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik.

Von einem durch Künstlerhand gestalteten Modell oder einer Museumsvorlage wird von Formenbauern in verschiedenen Arbeitsgängen eine Silikonform hergestell.
Aus dieser originalgetreuen Negativform wird dann für jeden einzelnen Bronzeguss durch das Ausgießen mit flüssigem Wachs ein hohles, dünnwandiges Wachsmodell gefertigt.

Dieses Wachsmodell wird im nächsten Arbeitsgang - nach dem Gusskanäle, ebenfalls aus Wachs-, angefügt worden sind, mit Formkeramik ummantelt.
Anschließend wird das nun eingeformte Wachsmodell durch vorsichtiges, langsames Erhitzen in speziellen Trockenöfen bei ca. 700° C ausgeschmolzen und geht somit verloren ( Man nennt dieses Verfahren auch das Verfahren des verlorenen Modells oder Wachsausschmelzverfahren).

In dem so entstandenem Hohlraum wird dann ca. 1250° heiße Bronze gegossen. Nach Erkalten der Bronze wird der Keramikmantel abgeschlagen. Nach dem Entfernen der Keramik wird der Rohling gereinigt und die Gußkanäle abgetrennt. Anschließend wird er von Ziseleuren mit zum Teil sehr feinen Werkzeugen, Fräsen und Punzen, nachgearbeitet.

Der letzte Hauptbearbeitungsschritt ist das Patinieren. Eine oft nach alten, überlieferten Haus-Rezepturen hergestellte Patinalösung wird in Tauchbädern, per Pinsel oder Sprühen aufgetragen. Die Patina verleiht dem Kunstwerk dann seine individuelle Grundstimmung und trägt wesentlich zum Ausdruck des Objektes bei.

Irgendwie bin ich noch mal über das Märchen von Hans Christian Andersen gestolpert. Die kleine,... mehr

Irgendwie bin ich noch mal über das Märchen von Hans Christian Andersen gestolpert.
Die kleine, hübsche Meerjungfrau sollte anscheinend nicht nur Kinder zum Lächeln bringen sondern noch eine andere, tiefere, hintergründigere Botschaft transportieren.
In der Literaturwissenschaft diskutiert man schon lange Kontrovers über eine (mögliche) homosexualität Hans Christian Andersens, die er aber scheinbar nie auslebte. In jüngeren Untersuchungen versuchte man, in Andersens Märchen und Romane homoerotische Maskierungen herauszuarbeiten. Wie bei dem Märchen der kleinen Meerjungfrau das er schrieb als eine heimliche, unerfüllte Liebe zu einem gut aussehenden Freund endgültig endete als dieser heiratet.
Das Märchen handelt von einer Liebe, die nicht erwidert werden kann, da sie sich nicht zu erkennen geben kann oder darf.
Sowohl im Märchen als auch in der Realität war es unmöglich, dem Traumprinzen die Liebe zu gestehen. Im Märchen, weil die Stimme genommen wurde, in der Realität wegen der Tabuisierung der Homosexualität. Sowohl im Märchen als auch in der Realität vermählte sich der Angebetete mit jemand Anderem, einer richtigen Frau.
Wenn im Märchen die Meeresbewohner keine unsterbliche Seele – also keine Aussicht auf eine Aufnahme in das Jenseits nach ihrem Tode – haben, so hatten dies nach damaligem Konsens Menschen mit homosexueller Neigung auch nicht. Die Meerjungfrau nimmt jedoch das Opfer des Liebeskummers in Kauf und erhält so trotz ihrer Natur eine Seele – wohl gemäß dem Bibelzitat, niemand habe eine größere Liebe als der, der sich für seine Freunde aufopfert (Johannes 15:13).
So mag auch Andersen gehofft haben, Gnade bei Gott aufgrund seiner Schmerzen für seine Homosexualität zu finden.

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