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Der Äskulapstab, limitierte Bronze Skulptur von E. Wähning

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Größen:

Mit oder ohne Sockel für Haus oder Garten:

  • 20271
  • 2,00 kg
  • Maße der Skulptur Äskulapstab 49 ohne Steinsockel: Höhe 49 cm x Breite 11 cm x Tiefe 10 cm.
Der Äskulabstab Der Stab des Asklepios das Zeichen der medizinischen Wissenschaft und des... mehr
Produktinformationen "Der Äskulapstab, limitierte Bronze Skulptur von E. Wähning"

Der Äskulabstab

Der Stab des Asklepios das Zeichen der medizinischen Wissenschaft und des ärztlichen und pharmazeutischen Standes. Limitierte Bronze Skulptur von Eckhard Wähning
Verfügbar in zwei Größen. Mit und ohne Natursteinsockel.
Äskulapstab 49: Höhe 49 cm x Breite 11 cm x Tiefe 10 cm. Auflage 399 Exemplare. Natursteinsockel ca. 15 x 15 x 8 cm.
Äskulapstab 100: Höhe 100 cm x Breite 26 cm x Tiefe 17 cm. Auflage 199 Exemplare. Natursteinsockel ca. 15 x 15 x 22 cm.

 

Eckhard Wähning 1956, studierte an der FH in Münster. Als Dipl. Designer war er erst viele... mehr

Künstler Eckhard WähningEckhard Wähning 1956, studierte an der FH in Münster.
Als Dipl. Designer war er erst viele Jahre in der freien Wirtschaft als Designer, Fotograf und Produktmanager tätig.
Für die Entwicklungen von Kleinküchen erhielt er mehrere Designauszeichnungen. Sein Kofferküche „kitcase“ mitlerweile ein Designklassiker ist in Museen wie z.B. der Designsammlung der Bergischen Universität Wuppertal und im Vitra Design Museums zu sehen.
Seit 2010 arbeitet er hauptberuflich als Galerist und freischaffender Bildhauer.

Eckhard Wähning gehört zu den Künstlern die Ihre Bronze-Skulpturen im letzten Arbeitsschritt selber patinieren. "Denn erst die Patina verleiht dem Kunstwerk seine individuelle Grundstimmung und trägt wesentlich zum Ausdruck des Objektes bei."

Der Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik. Von einem... mehr

BronzegussDer Bronzeguss basiert auf einer jahrtausende alten, fast unveränderten, Technik.

Von einem durch Künstlerhand gestalteten Modell oder einer Museumsvorlage wird von Formenbauern in verschiedenen Arbeitsgängen eine Silikonform hergestell.
Aus dieser originalgetreuen Negativform wird dann für jeden einzelnen Bronzeguss durch das Ausgießen mit flüssigem Wachs ein hohles, dünnwandiges Wachsmodell gefertigt.

Dieses Wachsmodell wird im nächsten Arbeitsgang - nach dem Gusskanäle, ebenfalls aus Wachs-, angefügt worden sind, mit Formkeramik ummantelt.
Anschließend wird das nun eingeformte Wachsmodell durch vorsichtiges, langsames Erhitzen in speziellen Trockenöfen bei ca. 700° C ausgeschmolzen und geht somit verloren ( Man nennt dieses Verfahren auch das Verfahren des verlorenen Modells oder Wachsausschmelzverfahren).

In dem so entstandenem Hohlraum wird dann ca. 1250° heiße Bronze gegossen. Nach Erkalten der Bronze wird der Keramikmantel abgeschlagen. Nach dem Entfernen der Keramik wird der Rohling gereinigt und die Gußkanäle abgetrennt. Anschließend wird er von Ziseleuren mit zum Teil sehr feinen Werkzeugen, Fräsen und Punzen, nachgearbeitet.

Der letzte Hauptbearbeitungsschritt ist das Patinieren. Eine oft nach alten, überlieferten Haus-Rezepturen hergestellte Patinalösung wird in Tauchbädern, per Pinsel oder Sprühen aufgetragen. Die Patina verleiht dem Kunstwerk dann seine individuelle Grundstimmung und trägt wesentlich zum Ausdruck des Objektes bei.

Der Äskulapstab Der Stab des Asklepios Asklepios oder (Äskulap) war der Sohn Apollos und der... mehr

Der Äskulapstab
Der Stab des Asklepios
Asklepios oder (Äskulap) war der Sohn Apollos und der thessalischen Fürstentochter Koronis. Er wurde von dem Kentauren Cheiron erzogen und von ihm in der Heilkunde ausgebildet. Als er als Arzt einen Toten zum Leben auferweckte, erzürnte er damit Hades, den Herrscher des Totenreiches. Auf dessen Drängen wurde Asklepios dann von Zeus mit einem Blitz erschlagen, weil er sich erdreistet hatte, dem Willen, der Macht und Autorität der Götter entgegenzuwirken.

Die Äskulapnatter oder (Zamenis longissimus) ist die größte, ungiftige, in Europa und noch heute in Deutschland vorkommende Schlange mit einer Körperlänge von 1,2 bis zu 2 Metern. Die Geschichte berichtet, Asklepios solle zu seinen Lebzeiten, bei seinen Wanderungen oder auf dem Weg zu Kranken, immer von einer Äskulapnatter begleitet worden sein, die sich um seinen Wanderstab ringelte. Der Äskulabstab wurde somit zum Zeichen der medizinischen Wissenschaft und zum Symbol des ärztlichen und pharmazeutischen Standes.

Das Asklepiosritual etablierte sich ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. bis zum Ausgang der Antike zu einem der erfolgreichsten Kulte. Die Patienten legten sich im meist außerhalb der Stadt gelegenen Asklepiostempel zum Heilschlaf nieder. Im Traum erschien ihnen dann der Arzt und empfahl Diäten und andere Behandlungsmethoden zur Heilung. Manchmal wurde der Patient im Traum auch von einer Schlange besucht oder gebissen und dadurch geheilt. Die sibyllinischen Bücher empfahlen anlässlich einer Seuche 291 v. Chr. die Kultübertragung von Epidaurus nach Rom, wobei die Schlange als Begleittier, Helferin und Wahrzeichen dargestellt wurde. Hier bekam Asklepios den lateinischen Namen Aesculapius

Bei der Gestaltung des Äskulapstabes beließ ich den Stab in seinem natürlichen Ast-, Holzcharakter als Symbol für den Baum, das Gewachsene, die Verbundenheit zwischen Himmel und Erde. Die Schlange hingegen modellierte ich abstrakter, skizzenhafter. Nicht als geschlossene Vollskulptur sondern als offenes Sinnbild für die wiederkehrende Erneuerung, Häutung und für die immer währende Entwicklung, Forschung in der Medizin und Medizintechnik.

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